Zwei Kokosnüsse sind nicht genug

Zwei Kokosnüsse sind nicht genug

Oder, unsere Erfahrung mit dem Bula Combo Pass

Wir erwarben am Flughafen in Nadi bei Awesome Adventures den Bula Combo Pass für 6 Nächte. Diesen gab es für drei Kategorien, und zwar im Kokosnuss-System:

  • Eine Kokosnuss war für Backpacker gedacht, die keine allzu großen Ansprüche an ihre Unterkünfte stellen.
  •  Zwei Kokosnüsse waren für Reisende gedacht, die entweder in gehobenen Schlafsälen oder in einfachen Doppelzimmern nächtigen wollen.
  •  Und die drei Kokosnüsse standen für Luxus.

Beim Kauf des Bula Combo Pass dachten wir, dass zwei Kokosnüsse eine gute Idee wären, schließlich wollten wir ein Doppelzimmer und allzu hohe Ansprüche hatten wir nicht.

So dachten wir jedenfalls

Wir wurden am nächsten Morgen von einem Bus abgeholt, der uns zum Hafen und somit auch zur Yasawa Flyer, der Fähre gebracht wurden. Nach über drei Monaten absoluter Individualreise, war das schon mal eine ordentliche Umgewöhnung für mich. Auf der quietschgelben Yasawa Flyer angekommen, waren wir ziemlich perplex. Wir waren umgeben von ziemlichen vielen, ziemliche jungen und ziemlichen deutschen Backpackern. Der Bula Combo Pass kostete mindestens 429,00 € für gerademal 4 Nächte. Mit einem Kopfschütteln und einem resignierten „Die Jugend von heute, wir hätten uns das damals nie leisten können“ machten wir uns teils über uns und teils über unsere Mitreisenden lustig.

Mit Abfahrt der Fähre machten wir uns über den Insel-Plan her und hatten einen grandiosen Gedanken: Wenn wir uns eine Insel aussuchen würden, auf der lediglich Unterkünfte mit dem Standard von zwei Kokosnüssen angeboten würde, dann würden wir der Partymeute entkommen. Gesagt, getan, wir buchten das Mantaray Island Resort.

Zusammenfassend gesagt: wir entkamen der Partymeute nicht, da die Jugend von heute wohl noch mehr Geld hat, als wir es uns vorstellen konnten. Nach zwei relativ schlaflosen Nächten, bestiegen wir wieder die Yasawa Flyer, und ruinierten uns finanziell mit einem Upgrade auf 3 Kokosnüsse. Im Octopus Resort gönnten wir uns eine Beachfront Bure mit eigenem Strand und unendlich viel Platz und Ruhe.

Fazit

Das System von Awesome Adventures ist echt super, man muss sich nicht im Vorhinein festlegen, sondern kann ganz spontan auf der Fähre die nächste Unterkunft buchen. Wir haben uns lediglich immer nur eine Nacht buchen lassen und dann auf der Insel entschieden, ob wir länger bleiben wollen, oder nicht. Das ist bei höheren Kategorien auch ohne Probleme möglich, da meistens noch Kapazitäten frei sind. Problematisch sind eher die Kosten, wenn man die Inseln nicht zum völligen Saufurlaub nutzen möchte, muss man leider tief in die Tasche greifen und 3 Kokosnüsse buchen.

Hinterlasse einen Kommentar

Benachrichtige mich zu:
avatar
wpDiscuz