Wenn du auf den Fidschis reisen möchtest,

Wenn du auf den Fidschis reisen möchtest,

benötigst du eine Menge Geld.

Zumindest wenn du dich an einen gewissen Reisestandard gewöhnt hast. Ich war vor unserem Aufenthalt auf den Fidschis drei Monate in Neuseeland unterwegs. Dort habe ich größtenteils in Schlafsälen übernachtet und war es nach dieser Zeit ein wenig leid. Also beschloss ich mir auf den Fidschis Einzelzimmer zu gönnen. Ich dachte mir, dass das dort ja nicht allzu teuer sein könnte. Falsch gedacht! Die Fidschis unterscheiden sich von den Übernachtungskosten nicht allzu sehr von anderen Ländern mit europäischem Standard. Natürlich ist auch hier airbnb eine gute Alternative, aber

ich wollte direkt an die Coral Coast, dem schönsten Teil vom “Festland“

Aus diesem Grund hatte ich  mich für das Beachhouse entschieden, mit seinen unterschiedlichen Übernachtungskategorien. Das Beachhouse bietet sowohl Schlafsäle als auch Doppelzimmer bzw. Hütten mit Aussenbad an. Wie gesagt, ich wünschte mir endlich mal etwas mehr Privatsphäre und entschied mich für den Frangipani Room. Die ganze Anlage des Beachhouse ist sehr schön gestaltet und hat alles was ich benötigte: Einen Frühstücksbereich, ein Lunchangebot, eine Bar, einen Pool, Liegefläche, Volleyballplatz, Schnorchel- und Angelausrüstung, eine Surfschule, Yogamatten, Strand etc. Für mein Zimmer habe ich umgerechnet um die 70€ gezahlt, was schon deutlich über meinem täglichen Budget lag. Für die Fidschis ist das jedoch wirklich preiswert. Dazu kam noch die Halbpension (ohne eine Wahl zu haben, wird es dazu gebucht!) für ca. 16 €.

Trotz seines Resort artigen Aufbaus, ging es im Beachhouse immer familiär und entspannt zu.

Zu den Preisen muss ich jedoch noch etwas sagen: niedrige Preise locken auch immer 18jährige Backpacker und ihre Partys an!

Wer das wirkliche Leben auf den Fidschis kennen lernen möchte, sollte sich mit dem Personal anfreunden und die angebotenen Touren mitmachen. Es ist nichts gestellt und die Gastfreundlichkeit und Offenheit ist überall echt und natürlich. Auch wenn ich persönlich kein Freund solcher touristischen Attraktionen und Touren bin, habe ich es tatsächlich bereut, nicht mehr mitgemacht zu haben.

In den Städten ist die Unterkunftsfrage wesentlich einfacher

In Suva übernachtete ich in einem Homestay und zahlte einen wirklich minimalen Preis. Warum auch immer, ich habe Suva geliebt. Sie ist groß, sie ist laut, sie ist bunt. Auf dem Markt gab es frische Ananas, Kokosnüsse, Bananen und Auberginen in Massen. Das Museum und auch der Park drum herum sind sehr schön und laden zu einer etwas ruhigeren Atempause ein. Meine liebsten Beschäftigungen in Suva waren jedoch die Fortbewegung per Bus oder Taxi. Die Busse sind offen, und fahren rasant mit lauter Gute-Laune-Musik durch die Stadt. Der Fahrtwind und die Stimmung haben mich jedes Mal in einen Zustand vollkommener Zufriedenheit versetzt. Die Taxifahrer sind freundlich, hilfsbereit und reden für ihr Leben gerne. So habe ich auch viel über das Leben in fidschianischen Städten erfahren und über die Hindu-Kultur.

Im nächsten Artikel erzählen, Basti und Ich, was die Fidschis auf den zahllosen Inseln so zu bieten haben.

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