Die Ideenwand

Die Ideenwand

Für unser Kreativzimmer benötigten wir eine Ideenwand. Sie sollte aber keine langweilige Korkwand oder sonstiges sein, sondern etwas, was auch optisch in das Zimmer passt und seinen Zweck erfüllt.  Da wir Holz lieben, war das auch unsere erste Wahl. Also hat sich Basti mit einer Kettensäge daran gemacht, uns Holzscheiben von Baumstämmen zu sägen.

Um die Holzscheiben nicht einzeln an die Wand anzubringen haben wir uns eine Unterlage aus zwei Speerholzplatten geschaffen, die wir weiß, passend zu den Wänden angemalt haben. Auf diese Unterlage haben wir die einzelnen Holzscheiben mit Montagekleber aufgebracht und nach kurzer Trocknungszeit können wir heute noch sagen: „Die Scheiben hängen bis dato noch bombensicher“.

Anschließend kam der unerwartete spaßige Teil für Kathi, Speerholzplatten, Wand, Bohrhammer…

Natürlich wollten wir die Sperrholzplatten mitsamt den Baumscheiben an der Wand anbringen. Wir wohnen in einer Wohnung mit Stahlbetonwänden. Kathi hätte nie gedacht, wieviel Spaß es macht mit einem Bohrhammer in Betonwände zu bohren. Leider hatten wir nicht genug Baumscheiben, sodass die Schrauben noch zu sehen waren und ziemlich viele Lücken vorhanden waren.

Bei einem unserer Spaziergänge haben wir einen abgestorbenen Baum im Wald entdeckt. Wir sammelten große Teile der abgefallen Rinde, ließen sie trocknen und klebten sie anschließend über die Schrauben und in die besonders großen Lücken.

Die Kreativwand ist mittig an einer der beiden längeren Wände im Raum platziert und misst etwa 2,50m x 0,80m, quasi fast vom Fußboden bis zur Decke. Holz ist ein tolles Arbeitsmaterial! Abgesehen von dem praktischen Nutzen unserer Ideenwand, hebt sie optisch unseren Wohlfühlfaktor in unseren vier Wänden.

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