Ausflug zum Kloster Chorin

Ausflug zum Kloster Chorin

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Wer kennt ihn nicht, diesen abgedroschenen Spruch. Und dennoch ist da etwas Wahres dran.
Sobald die Sonne scheint, haben wir das Bedürfnis raus zukommen. Vor allem raus aus der Großstadt. Die Parks allein reichen uns nicht mehr aus. Es gibt viele Möglichkeiten in der näheren Umgebung, Geschichte, Kultur oder Natur zu erleben und zu entdecken. Eine Möglichkeit in unserer Umgebung möchten wir euch heute vorstellen, dass Kloster Chorin.

Wir haben für unseren ersten Besuch einen wunderschönen und sonnigen Frühlings-Sonntag gewählt

Wer nicht die Autobahn wählt kann über die Landstraße fahren und schon das erste Highlight genießen: die Buchenwälder der Schorfheide befinden sich rechts und links der kurvigen Straße und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.
Von Eberswalde auskommend kannst du, wenn du wie wir aus Versehen am Parkplatz vorbeifährt, das Kloster auf der linken Seite schon sehen. Rund um die Klosteranlage starten viele schöne Wander- und Radwege und wer nicht ganz so viel laufen möchte, kann auch einfach nur einmal um den anliegenden Amtssee spazieren.
Für die Klosteranlage selbst zahlst du einen Eintritt von 6,00 € pro Person für Erwachsene. Das mag im ersten Moment etwas teuer erscheinen nur solltest du dabei bedenken, dass die Erhaltung und Pflege eines Klosters, bzw. dessen was übrig geblieben ist, Fachkräfte und ein teures Wissen verlangt.
Die Anlage ist fast komplett begehbar und mit einer Dauerausstellung über die Geschichte des Klosters versehen. Ich hatte kurz vorher das Buch „Die Säulen der Erde“ von Ken Follet gelesen und fand es dadurch noch spannender, die Anlage zu erkunden. Wir haben dabei viel über das Klosterleben, die Verhältnisse im Mittelalter und natürlich die Steinmetzkunst erfahren und erlebt.

Zusätzlich gab es noch temporäre Kunstausstellungen die sich wunderbar in die Anlage mit eingefügt haben.

Wir waren an diesem Tag über jeden Sonnenstrahl dankbar, da die Ausstellungen sich alle in den kühle Gemäuern befinden und wir zwischendurch ziemlich gebibbert haben. Wer sich also nicht erkälten möchte, sollte sich dringend einen Schal und Strickjacke mitnehmen, oder im Hochsommer hingehen, wenn man für jede Abkühlung dankbar ist.
Am Eingang des Klosters befindet sich auch ein Kaffee mit Produkten aus dem Ökodorf Brodowin. Wir haben es uns also mit einer Limonade und einem Ofenkäse in der Sonne gemütlich gemacht.
Zum Abschluss können wir euch sagen, wer bei gutem Wetter, ein interessantes Bauwerk, etwas Historie vom Mittelalter bis heute zum Thema Kloster, Mönche und Kirche in Mitten von brandenburgischer Landschaft umgeben von Seen erleben möchte, ist hier gut aufgehoben.
Schreibt eure Meinung, teilt eure Erfahrung mit uns, wart ihr schon mal in Chorin?!

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